Geschichte

Von den Anfängen bis zur Begegnungsschule

Die Deutsch-Norwegische Schule Oslo öffnete 1980 erstmals ihre Pforten für gerade einmal zehn Schüler. Sie war ursprünglich als Grundschule für die Angehörigen von Mitarbeitern der Deutschen Botschaft und des NATO-Hauptquartiers Nord gedacht. Der Unterricht fand zunächst in den Kellerräumen der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache in Norwegen statt. Nach Jahren des Wachstums und mehreren Umzügen hat die Schule heute 86 Kindergartenkinder und 320 SchülerInnen an den Standorten Sporveisgata 20 und Pilestredet 75c. Von unseren Schülerinnen und Schülern ist übrigens knapp die Hälfte norwegischer Herkunft.

Die DSO ist eine Privatschule und wird vom Schulverein, einer Stiftung nach norwegischem Recht, getragen. Am 26.02.2010 wurde ein bilaterales Abkommen zur Umwandlung der Schule in eine deutsch-norwegische Begegnungsschule unterzeichnet. Damit wird die Schule zu einem wirklich bilateralen Projekt. Die Schüler haben nun die Möglichkeit, sowohl das deutsche internationale Abitur (DIA) wie auch das norwegische Vitnemål (die Zugangsberechtigung für norwegische Universitäten) zu erwerben.